Wenn in unserer Marktgemeinde die Sonnwendfeuer entzündet werden, dann wird nicht nur ein altes Brauchtum gepflegt – dann wird auch sichtbar, was Marbach ausmacht: Zusammenhalt, Gemeinschaft und das Engagement vieler freiwilliger Helferinnen und Helfer.
Auch heuer fanden in der Marktgemeinde wieder fünf stimmungsvolle Sonnwendfeuer statt. Bei allen Veranstaltungen war eindrucksvoll spürbar, mit wie viel Herzblut, Zeit und Einsatz diese Feste vorbereitet werden. Den Auftakt machte am 19. Juni das Sonnwendfeuer auf der Schaufel, gefolgt vom WSC Marbach am selben Abend. Am
20. Juni folgte das Fest in Auratsberg, am 24. Juni jenes in Kracking und den würdigen Abschluss bildete am 27. Juni das Sonnwendfeuer in Krummnußbaum.
Ob beim Aufbau, der Organisation, der Verpflegung oder beim sicheren Ablauf – zahlreiche Helferinnen und Helfer leisten einen unverzichtbaren Beitrag, damit diese gelebte Tradition Jahr für Jahr möglich ist. Im Mittelpunkt stehen dabei immer die Feste selbst und das gemeinsame Erleben.
Gerade in einer Zeit, in der vieles schnelllebig geworden ist, zeigen die Sonnwendfeuer, wie wichtig persönliche Begegnungen sind. Sie bringen Menschen aller Generationen zusammen, schaffen schöne gemeinsame Erinnerungen und stärken das Miteinander in unserer Marktgemeinde.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Organisatorinnen und Organisatoren sowie allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz diese wunderbaren Feste möglich gemacht haben. Mit eurem Engagement tragt ihr wesentlich dazu bei, dass unser Brauchtum lebendig bleibt und unsere Marktgemeinde noch enger zusammenwächst.
Brauchtum verbindet – und genau das war bei allen fünf Sonnwendfeuern eindrucksvoll zu spüren.
Euer Philipp Rath
Gemeinderat für Brauchtum



