Aktuelles aus dem Gemeinderat der Marktgemeinde Marbach an der Donau

Veröffentlichungsdatum30.06.2026Lesedauer1 Minute
Rathaus

In der Gemeinderatssitzung am 29. Juni 2026 wurden mehrere wichtige Themen für unsere Gemeinde behandelt und einstimmig beschlossen.

Ein zentraler Punkt war die Anpassung des Einheitssatzes zur Berechnung der Aufschließungsabgaben. Gleichzeitig wurden auch die Richtlinien für einen Baukostenzuschuss für Jungfamilien überarbeitet. Damit sollen junge Familien bei Aufschließungsabgaben weiterhin unterstützt und entlastet werden.

Ein weiterer wichtiger Beschluss betrifft die Teilnahme am ARGE-Regionalförderprojekt „Modernisierung Donauradweg-Infrastruktur“ 2026–2027. Damit setzt Marbach einen weiteren Schritt zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur und zur Attraktivierung unseres Donauradweges.

Auch die Sanierung der östlichen Friedhofsmauer wurde beschlossen und die entsprechenden Arbeiten vergeben. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung und Pflege unseres Friedhofs geleistet.

Zur langfristigen Sicherung der Gemeindegeschichte wurde ein unentgeltlicher Depotvertrag mit dem NÖ Landesarchiv beschlossen. Historische Unterlagen der Marktgemeinde Marbach an der Donau werden künftig fachgerecht verwahrt und für kommende Generationen gesichert.

Darüber hinaus wurden mehrere bestehende Pachtverträge erneuert sowie Vermessungsurkunden zur Übernahme bzw. Abtretung von Grundstücksteilen in das öffentliche Gut beschlossen.

Im Rahmen der Sitzung wurden außerdem zwei Resolutionen behandelt:

Zum einen wurde eine Resolution an die zuständige Landesrätin Eva Prischl beschlossen. Darin spricht sich der Gemeinderat klar gegen eine Schließung von Notarztstützpunkten ohne adäquaten Ersatz aus. Eine verlässliche medizinische Notfallversorgung muss auch für unsere Region weiterhin sichergestellt bleiben und ist im Gesundheitsplan auch so vorgesehen. 

Zum anderen wurde eine Resolution an die Bundesregierung beschlossen, in der sich der Gemeinderat für mehr Regionalität bei Agrarerzeugnissen, eine klare Lebensmittelherkunftskennzeichnung sowie für einen Importstopp von Agrarprodukten, die nicht heimischen Standards entsprechen, ausspricht. Damit soll die heimische Landwirtschaft gestärkt und mehr Transparenz für Konsumentinnen und Konsumenten geschaffen werden. 

Die Marktgemeinde Marbach an der Donau setzt damit wichtige Schritte für Familien, Infrastruktur, Sicherheit, Ortsbildpflege und die Bewahrung unserer Geschichte.

Wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern einen schönen Sommer!

Ihr Bürgermeister
 Peter Grafeneder